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Leise, aber gut: Charlottenburg

Eine aktuelle Analyse zeigt: In Berlin lebt man wahnsinnig gerne in Friedrichshain – dass der Bezirk beliebt ist, dürfte wenig verwundern. Allerdings ist Friedrichshain vor allem bei Menschen aus dem Ausland gefragt. Bei Menschen aus dem Inland überrascht gegenwärtig das vermeintlich etwas angestaubte Charlottenburg mit großer Anziehungskraft. Ein Indikator dafür sind die steigenden Kaufpreise bei Eigentumswohnungen. Was spricht für den Bezirk?

In welchem Berliner Bezirk wird man am ältesten?

Vielleicht, dass Charlottenburg-Wilmersdorf im Gesundheits- und Sozialstrukturatlas des Landes Berlin auf Platz 1 aller Bezirke liegt? Zumindest bei der Lebenserwartung: In Charlottenburg-Wilmersdorf wird man im Schnitt 82,4 Jahre alt und genießt damit ein längeres Leben als in allen anderen Berliner Bezirken. Oder ist Charlottenburg so beliebt, weil bei aller Zentralität und Urbanität auch die Natur nicht zu kurz kommt? Im September 2024 wurde Charlottenburg-Wilmersdorf als einziger neu zertifizierter Bezirk unter allen bundesweit beteiligten Kommunen mit der Goldstufe des Labels „StadtGrün naturnah“ ausgezeichnet. Lebenswert ist er also, der Bezirk.

Wie lang ist die Denkmalliste des Bezirks?

Oder sind es Attraktionen wie der Schlosspark Charlottenburg, der exemplarisch für eine der vielen bildschönen grünen Lungen des Bezirks steht und zugleich auf dessen baukulturelles Erbe verweist? Das zugehörige Schloss Charlottenburg selbst steht ebenfalls unter Denkmalschutz und ist dabei in bester Gesellschaft: Die Denkmalliste des Bezirks ist lang; sie umfasst mehr als 1,6 Millionen Zeichen. Wäre diese Liste ein Roman, wäre er etwa 1.000 Seiten stark. Allein die Helmholtzstraße weist unter anderem denkmalgeschützte Miet- und Geschäftshäuser, Ateliergebäude, eine ehemalige Müllverladeanlage, einen Omnibus-Betriebshof sowie eine ehemalige Bleicherei und Maschinenfabrik auf.

Wie wurde die Helmholtzstraße 2–9 früher genutzt und wie heute?

Auch die GSG Berlin beziehungsweise ihre Objekte sind in der Denkmalliste des Bezirks vertreten, beispielsweise mit dem ehemaligen Glühlampenwerk von Siemens & Halske, später Osram, in der Helmholtzstraße 2–9. Heute finden sich dort Büros, genutzt unter anderem von Architekturbüros sowie Unternehmen der IT-Wirtschaft – also von Branchen, die häufig mit historisch bedeutsamer Bausubstanz als Unternehmensstandort liebäugeln. Der rote Klinkerbau datiert auf die Jahre 1898/1899 und bietet Kappendecken, Charakter und eine Adresse mit Geschichte. Nicht nur lebens-, auch arbeitswert ist Charlottenburg also. „Qualität statt Hype“, hieß es kürzlich bei einer öffentlichen Diskussion über den Bezirk, der leiser sei als andere, aber nicht minder gut.

Warum ist Charlottenburg für Berlin jetzt besonders relevant?

Für Berlin ist Charlottenburg gerade deshalb interessant, weil der Bezirk zeigt, dass urbane Attraktivität nicht allein aus Tempo, Nachtleben oder kurzfristigem Hype entsteht. Zukunftsfähige Stadtquartiere brauchen Zentralität, Grün, gute Erreichbarkeit, stabile soziale Strukturen, baukulturelle Substanz und Räume, in denen Unternehmen langfristig wachsen können. Charlottenburg verbindet all das auf vergleichsweiseunaufgeregte Weise. Für den Berliner Gewerbeimmobilienmarkt ist das ein wichtiges Signal: Gefragt sind nicht nur die  etabliertesten Lagen, sondern auch Standorte mit Tiefe, Beständigkeit und Identität. Als bedeutendster privater Anbieter von Büro- und Gewerbeflächen in Berlin trägt die GSG Berlin dazu bei, solche Orte zu erhalten, weiterzuentwickeln und für moderne Arbeitswelten nutzbar zu machen.

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Michael Mandla
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