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Der Charme der Industriearchitektur in der Helmholtzstraße

Wer durch Berlin läuft, begegnet ihr an vielen Ecken. Die erhabenen Klinkerensembles erzählen von der Zeit, als Berlin zur Industriemetropole aufstieg. Einige dieser Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz und werden als moderne Arbeitsorte, kreative Produktionsstätten oder flexible Gewerbeflächen genutzt.

Foto: Amadé Hölzinger | © GSG Berlin
Industriearchitektur – zwischen Funktionalität und Baukultur

Was ursprünglich rein zweckmäßig geplant war, entwickelte sich zu einem bedeutenden Kapitel europäischer Architekturgeschichte. Die Industriegebäude der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts spiegeln die Transformation ganzer Städte wider – auch in Berlin. Der funktionale Anspruch an Lagerhallen, Montagewerke und Produktionsstätten wurde zunehmend von einer gestalterischen Haltung ergänzt. Mächtige Klinkerfassaden, sichtbare Stahlträgerkonstruktionen und rhythmisch gegliederte, großzügige Fensterreihen wurden zu prägenden Elementen.

In Berlin zeigt sich diese Entwicklung besonders eindrucksvoll: Die ehemaligen Industrieareale mit ihren klar gegliederten Gebäudestrukturen, den breiten Höfen und den zum Teil noch vorhandenen Relikten, wie hohen Schornsteinen oder Gleisen, dominieren die Hauptstadt und sind typisch für ihre architektonische Identität. Mit fast 1,0 Mio. m² Mietfläche haben wir von der GSG Berlin als bedeutendster privater Büro- und Gewerbeflächenvermieter einige Liegenschaften aus dieser Zeit in unserem Portfolio – zum Beispiel das ehemalige OSRAM-Werk S im Ortsteil Charlottenburg.

Ein Hof mit Geschichte: die Helmholtzstraße 2–9

Im Jahr 1898 errichtete die Firma Siemens & Halske in Berlin-Charlottenburg zwischen Spree und Landwehrkanal einen modernen Produktionsstandort für Glühlampen mit repräsentativer Fassade. Ab 1919 firmierte das Werk unter dem Namen OSRAM, nachdem sich mehrere Unternehmen zur gleichnamigen Marke zusammengeschlossen hatten. Jahrzehntelang wurden dort die weltweit bekannten Glühlampen gefertigt.

Heute ist der denkmalgeschützte Gebäudekomplex mit seiner fünfgeschossigen Ziegelfassade ein architektonischer Blickfang im Nordosten Charlottenburgs. 

Im Umfeld des inzwischen von der GSG sanierten Hofs befindet sich der Campus Charlottenburg – ein wegweisendes Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und technologieorientierten Unternehmen. Die Liegenschaft in der Helmholtzstraße bietet eine große Flächenvielfalt: Von der rund 70 Quadratmeter großen Büroeinheit bis zur großzügigen Gewerbefläche mit mehr als 700 Quadratmetern ist alles vorhanden. Dadurch ist der Standort gleichermaßen attraktiv für Start-ups, Kreativschaffende und etablierte Betriebe.

Industriekultur als Ressource

Was bleibt von der industriellen Vergangenheit einer Stadt? Im besten Fall sind es Gebäude mit Charakter, die Platz für neue Ideen schaffen. Die Industriearchitektur Berlins ist nicht nur ein ästhetisches Erbe, sondern auch eine funktionale Grundlage für modernes Arbeiten. In unseren GSG-Höfen verbinden wir beides.

Mehr über den GSG-Hof in der Helmholtzstraße 2–9 erfahrt ihr hier:

GSG-Hof Helmholtzstraße • GSG Berlin

 

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Michael Mandla
Leiter Kommunikation
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