+49 30 3909 3030
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Kontakt

Mentale Gesundheit und Büros: Welche Rolle Arbeitsumgebungen für Unternehmen spielen können

Die mentale Gesundheit junger Menschen verschlechtert sich seit Jahren. Darauf weist der aktuelle Global Mind Project Report von Sapien Labs hin.   

Besonders deutlich wird diese Entwicklung im Generationenvergleich: Während Menschen über 55 im Durchschnitt einen Mental Health Quotient (MHQ) von 101 erreichen, liegt der Wert bei den 18- bis 34-Jährigen nur bei 36. Ein MHQ von rund 100 gilt dabei als Richtwert für eine mental gesunde beziehungsweise normal funktionierende Bevölkerung.  

Die Zahlen legen nahe, dass mentale Gesundheit längst nicht mehr nur als individuelles Thema betrachtet werden kann. Vielmehr geht es auch um strukturelle Rahmenbedingungen: um Lebensumfelder, Alltagsroutinen und Orte, die Menschen entweder stabilisieren oder zusätzlich belasten. Diese Einordnung entspricht auch der Logik des Reports, der vier übergreifende Treiber dieser Entwicklung bei jungen Erwachsenen herausarbeitet.

Welche Ursachen nennt der „Global Mind Project Report“?

Der Report nennt im Lebensumfeld unter anderem frühe Smartphone-Nutzung, hochverarbeitete Lebensmittel als Teil der Ernährung, schwächere familiäre Bindungen sowie der Verlust von Sinn- oder Glaubenssystemen als Treiber des mentalen Absturzes.  

Genau das macht die Ergebnisse auch für Unternehmen relevant. Denn viele dieser Faktoren wirken bis in den Arbeitsalltag hinein.

Warum ist mentale Gesundheit für die Arbeitswelt relevant?

Gerade jüngere Beschäftigte starten heute unter anderen Voraussetzungen ins Berufsleben als frühere Generationen. Sie bewegen sich in einem Arbeitsalltag, der stark digital geprägt ist und oft von permanenter Erreichbarkeit begleitet wird. Das kann sich auf die Belastbarkeit im Job, die dortige soziale Einbindung und das allgemeine Wohlbefinden im Büro genauso auswirken wie auf die Leistungsfähigkeit.

Welche Merkmale zeichnen eine unterstützende Arbeitsumgebung aus?

Arbeitgeber können hier natürlich nur bedingt helfen – sie sind kein Ersatz für Gesundheitspolitik, Familienleben oder gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aber zumindest ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen oder ein bestehendes auf die mentale Gesundheit auszuweiten, ist denkbar. Und auch die Wahl eines geeigneten Büros als Unternehmenssitz kann zumindest implizit helfen:  

  • Lagequalität: Gibt es gesunde Essensangebote im Umfeld?  
  • Gebäude- und Grundstücksstruktur: Gibt es Grünflächen und Außenbereiche für Pausen an der frischen Luft? 
  • Sport im Büro (oder im Umfeld): Hat das Büro einen Yogaraum etc. oder bietet das Umfeld ein entsprechendes Angebot? 
  • Social Space im Büro: Ist der Bürogrundriss flexibel genug, dass im Office Orte für den persönlichen Austausch geschaffen werden können? 
  • Arbeitsumgebungen als Inspiration: Innenarchitektur, Möblierung und Design können stimmungsaufhellend wirken. 

Gerade Kieze wie Kreuzberg bündeln viele der genannten Umfeldqualitäten: Grün oder gar blau (Spree), vielfältige und gesunde Angebote in der Gastronomie und ein lebendiges städtisches Umfeld, das Arbeit und Alltag auf besondere Weise verbindet.

Was bedeutet das für uns als GSG Berlin?

Als bedeutendster privater Büro- und Gewerbeflächenvermieter Berlins mit rund 1 Mio. m² Bestand sehen wir, dass sich die Anforderungen an Arbeitsumgebungen weiter verändern. Wenn mentale Gesundheit zunehmend auch als Frage des Umfelds und der Flexibilität der Immobilie selbst verstanden wird, lohnt sich aus unserer Sicht ein genauer Blick darauf, was gute Bürostandorte und eine strukturell und architektonisch geeignete Bausubstanz heute leisten können müssen.

Pressekontakt

GSG Berlin GmbH
Michael Mandla
Leiter Kommunikation
Tel.: +49 30 3909 3021
E-Mail: kommunikation@gsg.de

Pressekontakt
Pressekontakt

© Copyright 2023 GSG Berlin GmbH.