Gewerbehof, gemischtes Quartier, Light Industrial: Für viele unserer Gewerbegrundstücke gibt es unterschiedliche Begriffe. Das passt, denn auch die Standorte selbst sind sehr unterschiedlich. Sie reichen vom denkmalgeschützten Altbau in Kreuzberg bis zu jüngeren Gewerbearealen in Lichtenberg, Mariendorf oder Tempelhof. Manche Höfe sind stark bürogeprägt, andere stärker durch Handwerk, Produktion, Lager oder logistische Nutzungen bestimmt.
Gerade diese Mischung macht Berliner Gewerbehöfe so relevant. Denn nicht jede Arbeit passt ins Homeoffice. Und nicht jede Zukunftsbranche braucht nur klassische Büroflächen. In zentralen Lagen überwiegt häufig der Büroanteil, ergänzt durch Werkstätten, Manufakturen, Showrooms, leichte Produktion oder Serviceflächen. In dezentraleren Lagen ist es oft umgekehrt: Dort bilden Handwerk, Produktion, Lager und Logistik den Schwerpunkt, während Büroflächen die betrieblichen Abläufe ergänzen.
Eine Gemeinsamkeit fast all unserer Areale ist ihre bemerkenswerte Stabilität. Mieterinnen und Mieter bleiben im Schnitt rund zwölf Jahre bei uns, obwohl die ursprünglichen Vertragslaufzeiten meist nur drei bis fünf Jahre betragen. Diese Stabilität zeigt, dass die Flächen nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern sich langfristig an betriebliche Entwicklungen anpassen lassen. Das gilt auch für die Miethöhe, besonders in den Segmenten abseits der reinen Büronutzung.