Weniger und vor allem kleiner: Der Jahresanfang 2026 brachte in den deutschen Metropolen überwiegend rückläufige Büroflächenumsätze. Im Schnitt sank der Flächenumsatz in den sieben wichtigsten deutschen Büromärkten laut Maklernetzwerk GPP um 13 Prozent. In Stuttgart wurde dabei in absoluten Zahlen am wenigsten Bürofläche vermietet. Zugleich zeigt sich dort aber auch: Der Markt für kleine Flächen bis etwa 1.000 Quadratmeter bleibt stabil. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Mikrolage und die Flexibilität des Grundrisses.
Für Berlin ist diese Entwicklung besonders relevant. Der Markt hat sich im Vergleich der großen Städte überdurchschnittlich gut behauptet. Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage spürbar: Gesucht werden zunehmend Flächen, die wirtschaftlich tragfähig, gut angebunden und langfristig anpassungsfähig sind. Genau deshalb lohnt ein genauerer Blick auf das Büro bis 1.000 Quadratmeter.