„Er ist schön, aber nicht protzig. Er ist gemütlich und dennoch nicht abgenutzt. Die Polster sind weich und federnd. Das Design, die Details, die Muster sind einzigartig und stilvoll. Das Licht, so weich und warm, und wie es dir ins Gesicht fällt, ist einfach perfekt. Sogar die Schallplatten, die im Regal stehen, und die Bücher müssen von jemandem ausgesucht worden sein, der wahrscheinlich ein echter Liebhaber ist.“
Dies sind Worte aus dem Film „Corner Office“ (2022): Ein Angestellter, der in einem sterilen, grau-weißen Standardbüro arbeitet, beschreibt seinen Sehnsuchtsbüroraum. In dem Film zeigt sich, dass dieser außergewöhnliche Raum direkt mit außergewöhnlichen Arbeitsleistungen verknüpft ist. Die Leistungen sind so gut, dass sie eine komplette Abteilung vor der Streichung retten.
Natürlich ist das Fiktion. Doch die Grundfrage ist sehr real: Was macht ein Büro mit den Menschen, die darin arbeiten? Und warum ist das gerade für Berlin und seine Gewerbeimmobilien heute so relevant?