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Happy Birthday! Seit 30 Jahren steht der Karneval der Kulturen für Vielfalt und friedliches Miteinander

Berlin zählt zu den multikulturellsten Metropolen Europas. Kaum ein Wochenende zeigt das so eindrucksvoll wie der Karneval der Kulturen. Seit 1996 bringt das Straßenfest Menschen, Musik, Tanz, Performance und Kunst aus aller Welt auf die Straße und setzt damit ein Zeichen für Diversität. Er ist Parade, Kulturprogramm und gesellschaftliches Statement zugleich.  

Für die GSG Berlin ist er eine Herzensangelegenheit, weil er sichtbar macht, wofür Berlin steht: Offenheit, Vielfalt, Kreativität und ein Miteinander unterschiedlicher Perspektiven. Und das soll auch zukünftig so bleiben. Genau deshalb unterstützt die GSG Berlin den Karneval der Kulturen seit vielen Jahren.

Fotos: © GSG Berlin GmbH

Was für ein Fest: Das war der Karneval der Kulturen 2026

Besser geht es kaum. Zum 30-jährigen Jubiläum bot der bunte Straßenumzug fabelhaftes Wetter, ausgelassene Stimmung, vielseitige Kostüme, kreative Performances, leckeres Essen und erfrischende Getränke. Als erste Gruppe startete Sapucaiu no Samba, was bereits seit 15 Jahren Tradition ist, und es folgten 65 weitere Gruppen mit mehr als 4.000 Akteur:innen und 1.200 unterstützenden Helfer:innen. 

Auch in diesem Jahr überzeugte der Streckenverlauf entlang der Frankfurter Allee und der Karl-Marx-Allee bis zum Kino International. Er wurde letztes Jahr wegen einer Großbaustelle in Kreuzberg eingeführt. Die breite Straße neben dem Grünstreifen, der mit hohem Gras und Wildblumen als Insekten-Biotop freigehalten werden musste, bot den rund 770.000 Teilnehmenden viel Platz und eine gute Sicht auf die Gruppen.  

Direkt vor dem Veranstaltungszentrum KOSMOS befindet sich seit 2025 die Jury-Tribüne. Jede Gruppe durfte hier genau eineinhalb Minuten lang ihre Performance präsentieren – eine strategische und planerische Meisterleistung. Die Verleihung fand am Pfingstmontag auf der Klang-Plaza-Bühne auf dem dazugehörigen Straßenfest am Blücherplatz in Kreuzberg statt.

Wie ist der Karneval der Kulturen entstanden?

Seinen Ursprung hat er in den 1990er Jahren. Nach rassistischen Übergriffen und gesellschaftlichen Spannungen entstand in Berlin die Idee, ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein friedliches Miteinander zu setzen.  

Die Idee dazu wurde im Umfeld der Werkstatt der Kulturen entwickelt. Diese entstand 1993 in Neukölln als Begegnungsort für Berliner:innen mit Wurzeln in mehr als 180 Nationen. Andreas Freudenberg gilt als Mann der ersten Stunde. Er leitet die Werkstatt der Kulturen seit 1994 und organisierte zwei Jahre später den ersten Umzug mit 3.500 Mitwirkenden. Die Strecke führte vom Hermannplatz bis zum Mariannenplatz. Obwohl das Wetter schlecht war und es keinerlei mediales Interesse gab, kamen 50.000 Zuschauer.  

Bereits wenige Jahre nach der Premiere des bunten Straßenfestes überschritt der Karneval die Marke von einer Million Besucher:innen. Heute zählt er zu den größten Straßenumzügen Deutschlands und ist ein fester Bestandteil der Berliner Kulturgeschichte.

Welche Rolle spielt die GSG Berlin?

Die GSG Berlin unterstützt den Karneval der Kulturen bereits zum 18. Mal als Berliner Partner. Seitdem befindet sich unsere Tribüne direkt neben der Jury-Tribüne und bietet einen direkten Blick auf die Performances der Gruppen.   

Auch in diesem Jahr sorgte unser Catering-Team für süße und herzhafte Leckereien sowie erfrischende Getränke. Insgesamt gingen 430 Wraps, 1.100 Getränke und 325 Waffeln am Stiel über die Theke. Egal, ob Sonnen- oder Schattenplatz, Tribüne oder Stehplatz am Esstisch – fast alles war belegt, darunter auch die glücklichen Sieger:innen unseres Gewinnspiels samt Begleitperson. 

Doch die GSG Berlin verbindet nicht nur das Event selbst mit dem Karneval der Kulturen. Im econopark Wolfener Straße stellen wir dem „Haus des Karnevals“ ganzjährig Raum für Büros, Proberäume, Werkstätten und Lagerflächen zur Verfügung. 

Dort entsteht vieles von dem, was später auf den Straßen sichtbar wird. Kostüme werden entworfen, Material wird gelagert, Abläufe werden geplant, Gruppen koordinieren sich und Ideen nehmen Form an. Der Karneval braucht Bühne und Straße – aber eben auch die Kreativorte davor. 

Für die GSG Berlin passt dieses Engagement unmittelbar zum eigenen Verständnis von Stadtentwicklung. Als Berlins bedeutendster privater Anbieter von Büro- und Gewerbeflächen wissen wir: Räume sind nicht nur Quadratmeter. Sie ermöglichen Arbeit, Austausch, Produktion, Kultur und gesellschaftliches Leben. Gewerbeflächen sind somit Teil der urbanen Infrastruktur und manchmal auch die Voraussetzung dafür, dass Kultur sichtbar wird.

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Michael Mandla
Leiter Kommunikation
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