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Die Anfänge von Berlins Kreativquartieren: die Jahre 2005 bis 2010

Standortwechsel gehörten in der Berliner Werbewirtschaft Anfang der 2000er-Jahre nicht unbedingt zum guten Ton. Die Branche war weitgehend noch frisch in der Hauptstadt, viele Unternehmen auch gerade erst gegründet (manche von kurzer Dauer, Stichwort New-Economy-Bubble). Dennoch waren Umzüge teilweise ein frühes strategisches Mittel: Man suchte günstigere Mieten, aber auch eine (noch) passendere Umgebung fürs kreative Image. Besonders beliebt: Gründerzeitbauten und Industriecharme. Auch historische Gewerbehöfe waren gefragt: Sie galten als authentisch, inspirierend und als hilfreiche Visitenkarte nach außen. Sieben von zehn Agenturen, die damals auf der Suche nach einem neuen Standort waren, bevorzugten Gründerzeitbauten und historische Fabriken.

© GSG Berlin, Amadé Hölzinger

2005: Prenzlauer Berg auf dem Höhepunkt

Dabei galt der Prenzlauer Berg – vor allem rund um den Kollwitzplatz und die Kastanienallee – 2005 mit als kreativstes Pflaster Berlins. Dort war rund ein Fünftel aller Berliner Werbeunternehmen ansässig. Auffällig: Viele Kreative arbeiteten im Homeoffice in der eigenen Altbauwohnung, meist unterhalb der Umsatzsteuergrenze. Die Szene war kleinteilig, aber ideenstark, und diese kreative Umgebung lockte noch mehr Werbetreibende an.

Kreuzberg rückt nach

Mit dem Umzug von Universal Music ans Spreeufer wurde die Schlesische Straße für die Werbewirtschaft interessant: Sie witterten Aufträge. Gleichzeitig spielte die attraktive Umgebung eine entscheidende Rolle. So heißt es in einer Forschungsarbeit, für die Kreative in Kreuzberg interviewt wurden: „Für mich waren die Lage am Wasser und die architektonische Atmosphäre des Viertels wichtig bei der Entscheidung für diesen Standort.“ So wurden die umliegenden charakteristischen Gewerbehöfe ab 2005 zu einem Ballungszentrum von Werbe- und Kommunikationsagenturen. Eine Entwicklung, die wir bis heute feststellen können.

© CHL – Christian Lietzmann

Ab 2010: Neue Dynamik rund um die Chausseestraße

Im ehemaligen Charitéviertel entwickelte sich ab spätestens 2010 ein weiterer neuer Hotspot: Unter anderem die Nähe zu Wissenschaft, Medien und Politik machte die Chausseestraße für die Branche attraktiv. Dort ballte sich damals ein Fünftel (!) aller Berliner Werbeunternehmungen. Das tat der Beliebtheit der Szeneviertel in Kreuzberg und Prenzlauer Berg jedoch keinen Abbruch: Die Branche wuchs dort zusätzlich, nicht statt der bisherigen Standortballungen.

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