Früher wurde um die Kunst getanzt. Heute steht sie im Mittelpunkt.
Die Geschichte von SCHAU FENSTER beginnt nämlich in der Berliner Clubkultur, genauer gesagt im Ritter Butzke. Dort organisierte Jan Kage vor rund zwei Jahrzehnten die Reihe „Party Arty“, bei der Kunst und Nachtleben ineinander übergingen.
„Wir haben damals Party mit Kunst veredelt. Inmitten des Raums wurde sie in die Clubszene getragen, umtanzt und sichtbar gemacht. 2010 wurde ich angesprochen, dass auf dem Gelände eine Fläche frei wird, und man fragte mich, ob ich diese nicht bespielen wolle. Mir wurde ein gutes Gespür für Kunst nachgesagt – das war natürlich sehr schön“, erinnert sich Kage lächelnd. Plötzlich hatte ich die Möglichkeit, das Konzept umzudrehen und die Kunst in den Mittelpunkt zu stellen.