+49 30 3909 3030
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Kontakt

Berliner Bergmannkiez: Warum dieser Standort seit 150 Jahren funktioniert

Samstagvormittag, kurz nach elf Uhr: Es herrscht buntes Treiben auf dem Ökomarkt am Chamissoplatz. Auch in der Marheineke-Markthalle füllt es sich allmählich. Die ersten Fußgänger schlendern durch die Geschäfte der Bergmannstraße. Aus den Cafés strömt leckerer Kaffeeduft, während sich im Viktoriapark die ersten Sportler und Spaziergänger einfinden. 

Der Bergmannkiez vereint, was viele Standorte vergeblich zu kombinieren versuchen: einen lebendigen, vielseitigen Mikrokosmos aus Wohnen, Arbeiten, Werkstätten, Co-Working-Spaces, Bildungseinrichtungen, Kulinarik, inhabergeführten Läden, kultiviertem Nachtleben, Kreativszene und beliebten Institutionen wie das Yorck-Kino. 
Diese gewachsene Kreuzberger Mischung hat sich über Jahrzehnte eingespielt und verleiht der Gegend bis heute ihren besonderen Charme.

FRAMEZ – Urheber: Amadé Hölzinger | © GSG Berlin GmbH
Wie viel von dieser Qualität ist historisch gewachsen?

Ein Großteil dieser Qualität ist historisch gewachsen: Bereits mit der Eingemeindung der damals sogenannten Tempelhofer Vorstadt im Jahr 1861 entstand rund um die Bergmannstraße ein gemischtes Stadtquartier, das unterschiedliche Nutzungen miteinander verzahnte. 

Der Riehmers Hofgarten ist ein gutes Beispiel für den qualitätsvollen Anspruch dieser Zeit. In dem Wohnensemble wurde anders mit Raum gearbeitet als sonst: Es gibt größere Höfe, mehr Luft und ein ruhigeres Umfeld innerhalb der dichten Stadt. Diese Idee wirkt heute fast selbstverständlich, war damals aber ein klares Um- und Weiterdenken. 

Dies alles ist bis heute spürbar. Und erklärt auch, warum der Kiez über Generationen hinweg gefragt geblieben ist. 

Für Unternehmen entsteht daraus ein Umfeld, das Mitarbeitende tatsächlich nutzen. Ein gelebter Community Space mit einem attraktiven Umfeld.

Warum spielt die Altbausubstanz hier eine so große Rolle?

Ganz klar: Ohne seine Architektur wäre der Bergmannkiez ein anderer Ort. 

Die weitgehend erhaltenen Gründerzeitbauten bilden das Rückgrat des Viertels. Hohe Decken, großzügige Fenster und charismatische Altbauelemente sind anziehend. Zudem erlauben die tragfähigen Strukturen vielseitige Nutzungsmöglichkeiten: Viele dieser Gebäude wurden nie auf eine einzige Funktion reduziert, sondern dienten Produktion, Wohnen und Co. – und lassen sie sich heute immer noch flexibel nutzen.

Wie lässt sich ein solcher Standort heute weiterentwickeln?

Die Zossener Straße zeigt, wie die behutsame Weiterentwicklung des Kiezes aussehen kann. Der dortige historische Gewerbehof der GSG Berlin, dem bedeutsamsten privaten Anbieter von Büro- und Gewerbeflächen in der Hauptstadt, wurde durch eine Neubauzeile in Holz-Hybrid-Architektur nachhaltig erweitert. Man könnte auch sagen: zur Straße hin gerahmt, weshalb der Neubau FRAMEZ getauft wurde. 

Im FRAMEZ bleiben bestehende Strukturen lesbar, neue Anforderungen werden integriert. Es geht um Aufenthaltsqualität – und damit genau das, was auch den Kiez selbst ausmacht. Arbeiten, Austausch und ein hohes Maß an „Wohnlichkeit” sowie Gesundheit und Wellbeing verschmelzen miteinander. So finden sich unter den Nutzern beispielsweise das Pilates-Studio YTTP. Der Weg der künftigen Büromieter zur Sporteinheit, mit der man Körper und Geist auftankt, könnte kürzer kaum sein – man bleibt im selben Gebäude.

Warum ist der Bergmannkiez für Unternehmen relevant?

Laut verschiedener Stadtteil-Rankings und Bewertungsplattformen wird der Kiez regelmäßig für seine hohe Lebensqualität, seine Gastronomievielfalt und seine „Walkability“, also die Möglichkeit, fast alles zu Fuß zu erreichen, gelobt. Für Unternehmen bedeutet das einen Rahmen, der mehr kann, als nur Fläche bereitzustellen. Wenn Sie auch auf der Suche nach geeigneten Büro- und Gewerbeflächen sind, sprechen Sie uns gerne an!

Pressekontakt

GSG Berlin GmbH
Michael Mandla
Leiter Kommunikation
Tel.: +49 30 3909 3021
E-Mail: kommunikation@gsg.de

Pressekontakt
Pressekontakt

© Copyright 2023 GSG Berlin GmbH.