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Gebauer Wateryards

Standort

Franklinstraße 9-15a,
10587 Berlin

Die Gebauer Höfe / Gebauer Wateryards sind ein denkmalgeschütztes Ensemble aus Fabrikgebäuden, welches im 19. Jahrhundert durch die Firma Friedrich Gebauer, damaliger Textil- und Maschinenfabrikant, errichtet wurde. Die Anlage befindet sich im Berliner Stadtteil Charlottenburg und ist unmittelbar an der Spree südlich der Gotzkowskybrücke gelegen.

GH 50

Fläche: 2.866 m2

Beim Entwurf des Neubaus wurde die einmalige städtebauliche Situation, die sich aus der direkten Uferlage innerhalb des denkmalgeschützten Ensembles ergibt, in besonderem Maße einbezogen. Das Gebäude gliedert sich in einen an den Altbau anschließenden Hallenteil und einen auf dem Hallenköper aufliegenden, 3- geschossig schwebenden Baukörper.

Die verglaste Halle hat eine Höhe von zwei Geschossen und verfügt über eine Galerie. Zudem erhält der Neubaukörper ein in Richtung des Altbaus abfallendes Pultdach, das so den Rhythmus der Schrägdächer der bestehenden Gebäude aufgreift.

Auch das Erdgeschoss des Bestandsgebäudes wird umgestaltet und soll künftig gemeinsam mit der neuen Halle eine halböffentliche Funktion wie Verkauf, Gastronomie oder Veranstaltungsort einnehmen.

GH 20

Fläche: 479 m2

Als Teil dessen wurde das Bestandsgebäude Nr. 20 vermutlich ursprünglich als Trockengebäude für die Bleicherei errichtet. Der neue Entwurf sieht die Aufstockung und den Wiederaufbau des Dachs vor, um hier hochwertige Büroflächen errichten zu können. Das Dachgeschoss mit Mansarddach wird durch eine Holzbinderkonstruktion mit freistehender, seitlicher Galerie umgesetzt. An der Außenseite soll der Holzbau eine vorgeblendete Klinkerfassade erhalten, die sich auf das Material der Bestandsfassade bezieht. Farblich wird sie sich absetzen, sodass neue und alte Gebäudeteile ablesbar bleiben.

Oberlichter mit Lamellenfenstern geben dem großen, offenen Innenraum die Qualität eines Lofts. Die großzügigen Fenster ermöglichen den Blick über Spree und Stadt. Eine Loggia nach Süden bietet hier zusätzlich eine Fläche im Außenbereich mit hervorragenden Sichtbezügen. Einzelbüros, Nebenräume und Besprechungsräume sind zur Nordseite hin unter der offenen Galerie geplant.

GH 60 / Gebauer Heights

Fläche: 400 m2 – Fertigstellung: 2021

Das markante fünfgeschossige Gebäude aus dem Jahr 1910 wurde ehemals als Speicher genutzt und 1925 aufgestockt. Im Krieg erlitt das frühere Mansarddach umfangreiche Beschädigungen und erhielt erst bei dessen Wiederaufbau seine heutige Giebelform. Das bislang ungenutzte Dachgeschoss beherbergt nun eine einzelne Büroeinheit mit je einem Besprechungsraum an den Kopfseiten des Gebäudes. Die bestehende Dachkonstruktion wurde dazu umfangreich weiter genutzt bzw. ihre Mittelstützen sowie Holz- und Stahlrahmen sichtbar gemacht.

In den Besprechungsräumen wiederholt sich diese Veranschaulichung des Altbestands durch die Freilegung der Klinkerbauweise an den beiden Giebelfronten. Die exponierte Lage des lichten Obergeschosses wurde durch zahlreiche großzügige Dachflächenfenster sowie ausgedehnte Oberlichter weiter ausgebaut.

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The GEM

Fläche: 810 m2

Als Neubau innerhalb dieses Ensembles wird The GEM (engl. für Juwel) eine vorhandene Fehlstehle zwischen zwei Brandwänden effektvoll schließen. Angeschlossen an Gebäude 20 entsteht im Kontrast zum vorhandenen Ziegelmauerwerk des gesamten Areals eine moderne Glasfassade, die dem historischen Umfeld einen neuen Baustein hinzufügt und gleichzeitig besondere und helle Innenräume schafft. Das Erdgeschoss ist als Foyer für Ausstellungen oder Besprechungen nutzbar.

Gleichzeitig besteht auf dem Dach eine Terrasse, die sowohl den Mietern des Neubaus als auch den Bestandsmietern zur Verfügung stehen wird. Im Innenraum wird auf einen frischen, klassisch-modernen Stil gesetzt. Kassettendecken aus Beton, Böden aus Terrazzo und die Stahlglas-Fassade in hellen Tönen prägen die Büroflächen. Die Geschosse vom ersten bis zum vierten Obergeschoss fungieren als flexible Büros, die durch Besprechungseinheiten zoniert werden können.

The BRIQ

Fläche: 1.434 m2 – Fertigstellung: 2019

Eine Lagerhalle der ehemaligen Fabrikanlage wurde nun zum Zweck der Büro- und Gewerbenutzung umgebaut. Die räumliche Atmosphäre der Büroeinheiten ist von Luftigkeit, Offenheit und Natürlichkeit geprägt.

Besonders spürbar wird dies im oberen Geschoss des Gebäudes, wo die Luft durch offenstehendes Skylight zirkulieren und dank der großzügig verglasten Fassade auch Tageslicht in die hinteren Grundrissbereiche strömen kann.

Die ehemalige Lagerhalle hebt sich optisch durch die Glasfassade an der Nord- sowie die geschlossene Brandwand aus Porenbeton an der Südseite ab.

The Benjamin

Fläche: 5.210 m2 – Fertigstellung: 2020

Als Eckbetonung der Gebauer Höfe schließt The Benjamin nun das historische Industrieareal. Durch die direkte Lage am Flusslauf forderte das Grundstück mit einer ungewöhnlichen Geometrie heraus. Als ästhetische Referenz des Neubaus galt die umgebende, klassisch verklinkerte Industriearchitektur des Gesamtensembles. Wo im 19. Jahrhundert noch schwere Maschinen produziert wurden, schmiedet man heute Ideen und Gedanken.

Im Inneren des Gebäudes dominieren zeitgemäße OpenSpace-Arbeitsflächen, die einen Rundumblick ermöglichen. Als Staffelgeschoss hebt sich die oberste Etage des Gebäudes nicht nur optisch ab, sondern bietet dank der rundum begehbaren Außenterrasse zudem außergewöhnliche Weitblicke.

Einzelbüros, Neben- und Besprechungsräume befinden sich zur Nordseite hin unter der offenen Galerie. Im Außenbereich wurde zusätzlich eine Fläche mit großartigen Sichtbezügen geschaffen, die zum Verweilen einlädt.

Uferwandsanierung

Im Rahmen der Neubau- und Sanierungsarbeiten hat sich gezeigt, dass die spreeseitige Uferwandsicherung in historischer Pfahlbauweise auf Holzpfählen gegründet wurde. Da dies weder den modernen, statischen Anforderungen genügt, noch die nötige Standsicherheit gewährleistet, wird sie nun im Hinblick auf künftige Projektentwicklungen und die Nachhaltigkeit des entstehenden Uferwanderwegs erneuert.

So sollen die Tragfähigkeit und städtebauliche Qualität am Wasser auch in Zukunft sichergestellt werden. Hierfür wird wasserseitig eine Spundwand angebracht, um die nötige Arbeitsfläche der Baumaßnahme herzustellen und die Uferwand aus Spundwand und neuem Betonaufbau zu erstellen. Um die Verbindung zur Spree zu intensivieren, werden sowohl Stufen als auch ein Schiffsanleger in das Uferbauwerk integriert.

Die historische Funktion der Spree als Wasserstraße zur Anlieferung an den Industriestandort Gebauer Höfe wird somit wiederbelebt und dient künftig den Menschen als Ort der Erholung und Freizeit.

Außenanlagen

Fertigstellung: 2022

Aktuell sind die Höfe noch durch eine starke Heterogenität, vor allem in der Materialverwendung, geprägt. Durch die Umgestaltung der Außenanlagen und die Erneuerung der Durchfahrten soll eine ruhige Grundlage geschaffen werden. Für die Hofflächen wird daher ein einheitlicher Teppich aus Großsteinpflaster verwendet. Entlang der Fassaden wird ein Mosaikpflasterstreifen in gebundener Bauweise eingebaut. Dabei soll das vorhandene Natursteinpflaster der Bestandsflächen nach Möglichkeit wiederverwendet werden.

Ergänzend zieht sich das „Gebauer Goldband“, ein etwa 10 cm breites, in die Pflasterung integriertes Messingband, als verbindendes Element durch die Freianlagen. Dieses vermittelt an den einschlägigen Punkten die Historie des Hofes.

Eine öffentliche Durchwegung der Höfe wird mit messingfarbenen Metallnägeln markiert. Die spreeseitigen Flächen sind für die Erholungsnutzung vorgesehen und werden durch die Umgestaltung der Terrassenanlagen mit Sitzstufen, die bis direkt ans Wasser reichen, aufgewertet.

Eine Befahrung der Hoffläche ist nicht vorgesehen. Zudem wird der frei zugängliche Uferwanderweg entlang des Flusslaufs auf dem Abschnitt der Gebauer Höfe erneuert und soll so künftig zum Flanieren und Verweilen einladen.

Energiezentrale

Fertigstellung: 2021

Im Rahmen der Modernisierung und des Zubaus zweier Gebäude auf den Gebauer Höfen wird auch die Energieversorgung der gesamten Liegenschaft neu strukturiert und um ein zentrales Heiz- und Kühlsystem erweitert. Bislang wurde die Wärmeversorgung der bestehenden Gebäude durch sieben dezentrale Heizstellen sichergestellt. Künftig wird diese nun dank der Errichtung einer von Neu- und Altbauten gemeinsam genutzten Energiezentrale gewährleistet.

Die Verteilung der Wärme und Kälte wird über ein umschaltbares Wärme- und Kältenetz erfolgen, das die Gebäude im Sommer kühlt und im Winter beheizt.

Eine weitere Besonderheit des Gebäudes besteht darin, dass je nach dessen Betriebszustand ein Licht-Stimmungsbild über die Beleuchtung der Anlage wiedergegeben wird.

Video von den Gebauer Wateryards

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