Berlin, 3. November 2015.

Gewerbe-Immobilienunternehmen geht mit Berlins größter PV-Anlage unter die Stromversorger

Das Kerngesch√§ft der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG Berlin), die Vermietung von B√ľro- und Gewerbefl√§chen in der Hauptstadt, ist sehr erfolgreich und weist mit einer Vermietungsquote von knapp 86% einen historischen H√∂chststand in der 50-j√§hrigen Geschichte des Unternehmens auf. Sie vermietet an 45 Standorten in Berlin ca. 850.000 qm in klassischen Gewerbeh√∂fen und modernen Gewerbeparks in zentralen Lagen der Stadt. Ihre Mieter sind rund 1.800 kleine und mittelst√§ndische Unternehmen der verschiedensten Branchen.

‚ÄěAber nur Fl√§chen zu vermieten reicht heutzutage nicht mehr aus‚Äú, so Sebastian Blecke, Operativer Gesch√§ftsf√ľhrer der GSG Berlin. ‚ÄěAls moderner Immobiliendienstleister erweitern wir daher kontinuierlich das Angebot f√ľr unsere Mieter und bieten so attraktive Mehrwerte. Dazu z√§hlen z.B. das Glasfaser-Hofnetz oder die GSG-Bonuscard‚Äú.

In 2014 hat die GSG Berlin √ľber ihre 100%ige Tochtergesellschaft GSG Solar die gr√∂√üte Photovoltaik-Anlage mit √ľber 6 MWp auf ihren D√§chern an 28 ihrer 45 Berliner Standorte installiert und in Betrieb genommen. Damit produziert die GSG Berlin jetzt CO2-freien Strom. Das Kraftwerkskonzept sieht vor, dass nur der nicht direkt vor Ort ben√∂tigte √úberschussstrom in das √∂ffentliche Stromnetz eingespeist wird. Den Hauptteil des durch die PV-Anlagen produzierten Solarstroms nutzt die GSG Berlin f√ľr Allgemeinfl√§chen in ihren Gewerbeh√∂fen, einen weiteren Anteil kann sie Dank der nun erteilten Erlaubnis als Stromversorger direkt an ihre Gewerbemieter vor Ort verkaufen. ‚ÄěDamit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserem 2014 gestarteten GSG-Solar-Projekt erreicht und wir k√∂nnen unser Gesch√§ftsmodell vom reinen Stromproduzenten hin zum Stromversorger ausweiten‚Äú, so Blecke.

Von der Idee, gr√ľnen, CO2-freien Strom lokal zu produzieren und lokal zu verbrauchen, profitiert die Mieterschaft der GSG: das junge Startup gleicherma√üen wie das Handwerk oder Hightech-Firmen. Gerade Unternehmen, die nachhaltig Wirtschaften wollen, sch√§tzen dieses Angebot. Die Nachfrage nach GSG-Strom in der Mieterschaft ist daher auch steigend. Die GSG Solar bietet, anders als herk√∂mmliche Stromanbieter, kein feststehendes Tarifmodel an, sondern liefert kundenspezifische L√∂sungen. Und der Umwelt kommt dieses Konzept ebenfalls zu Gute, da mit der PV-Anlage ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart werden ‚Äď etwa so viel, wie rund 400.000 neu angepflanzte B√§ume abspeichern. Dies entspricht dem zehnfachen Baumbestand des Berliner Tiergartens.

Das Konzept trifft in der Immobilienbranche auf reges Interesse. Oliver Schlink, Kaufm√§nnischer Gesch√§ftsf√ľhrer der GSG Berlin erg√§nzt:: ‚ÄěWir pr√ľfen daher die Erweiterung des standardisierten Konzepts auf andere Dachfl√§chen von eigenen und ggfl. auch fremden Gewerbeimmobilien in Berlin. Die momentan bereits identifizierten Dachfl√§chen erlauben eine Vergr√∂√üerung des Kraftwerkparks auf dann in Summe √ľber 7 MWp.‚Äú

Bild: (c) GSG Berlin: GSG-Hof Lobeckstraße, Berlin-Kreuzberg