Berlin, 2. Oktober 2020.

Am 2. Oktober legten die baubeteiligten Unternehmen und die Bauherren der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG Berlin) den feierlichen Grundstein für das neue Bürogebäude TorHaus² in der Helmholtzstraße 2-9. Der Neubau vervollständigt als Bindeglied die städtebauliche Lücke des GSG-Hofs Helmholtzstraße. „Mit der heutigen Grundsteinlegung setzen wir unsere Strategie des Wachstums im Bestand fort. Zugleich schließen wir eine Baulücke in einem bestehenden GSG-Hof. So fügt sich unser neues Bürogebäude bestens in die intakte Nachbarschaft mit ihrer historisch gewachsenen Infrastruktur ein“, erklärt Sebastian Blecke, Operativer Geschäftsführer der GSG Berlin. Das TorHaus² wird nach dem Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) mit der Note ‘Sehr gut‘ zertifiziert werden und erfüllt damit die notwendigen hohen ökologischen und soziokulturellen Kriterien der Nachhaltigkeit von Gebäuden.

Nach der Fertigstellung bietet das TorHaus² auf fünf Etagen und zwei Staffelgeschossen eine Gesamtnutzungsfläche von 8.100 m². Bei der Planung wurde viel Wert auf weitläufige Flächen gelegt. Die Deckenhöhen vermitteln ein großzügiges Raumgefühl und schaffen eine freundliche Arbeitsatmosphäre. Zudem werden die Arbeitsbereiche modular gestaltet, sodass künftige Mieter die Büroflächen nach ihren individuellen Bedürfnissen anpassen können. „Die dadurch geschaffene Flexibilität sorgt für einen langen Nutzungszyklus. Das steigert die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Immobilie“, erläutert Oliver Schlink, Kaufmännischer Geschäftsführer der GSG Berlin. Das Investitionsvolumen liegt bei 32,5 Mio. €.

Die GSG Berlin bewirtschaftet den historischen Gebäudekomplex zwischen Helmholtzstraße und Franklinstraße mit seiner typischen Klinkerfassade seit 1969. Errichtet wurde der rote Backsteinbau zwischen Spree und Landwehrkanal 1898/1899 zunächst als Glühlampenwerk Siemens & Halske. Anschließend nutzte die Firma OSRAM den Gewerbehof mit seiner fünfgeschossigen Fabrikfassade zur Glühbirnenproduktion. „Mit der Erweiterung des Ensembles schaffen wir zusätzliche attraktive Büroflächen in zentraler Lage, die Berlin so dringend benötigt. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der GSG Berlin können wir diesen Neubau sowie weitere Projekte realisieren. So stellen wir auch in Zukunft neue Flächenpotentiale für das Wachstum der Berliner Wirtschaft zur Verfügung“, erläutert Sebastian Blecke. Die Fertigstellung des Bürogebäudes ist für das vierte Quartal 2021 geplant. Die Flächen sind bereits vollständig vermietet.