Berlin, 8. Juli 2020.

GSG Berlin kooperiert mit Parkstrom zur Ausweitung des elektrifizierten Straßenverkehrs und der Verbesserung von Berlins CO2-Fußabdruck

Die Gewerbesiedlungs-Gesellschaft GSG Berlin setzt auf Klimaschutz und versucht die CO2-Bilanz ihrer Mieter und Mitarbeiter weiter zu verringern. Darum hat sich der größte Gewerbevermieter der Hauptstadt nun mit der Parkstrom GmbH zusammengetan. Das Berliner Unternehmen hat sich bereits seit 2012 der Elektrifizierung des Straßenverkehrs durch die Schaffung von intelligenter Ladeinfrastruktur verschrieben. Ziel der beiden Partner ist es, insgesamt 110 Ladepunkte auf 39 GSG-Gewerbehöfen zu installieren, die ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden. Den sichtbaren Beginn der Zusammenarbeit markiert am 8. Juli die Inbetriebnahme von 16 Ladepunkten am GSG-Standort Amperium am Humboldthain an der Gustav-Meyer-Allee 25 in Berlin-Mitte. „Elektrofahrzeuge können an den Ladestationen auf den GSG-Höfen vollkommen emissions- und CO2-frei geladen werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zu einer klima- und umweltfreundlichen Mobilität in Berlin.“, erläutert der Parkstrom-Geschäftsführer Stefan Pagenkopf-Martin. Insgesamt investiert die GSG Berlin 1,5 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren für die Einrichtung der elektronischen Ladepunkte.

Im ersten Projektabschnitt wollen Parkstrom und GSG Berlin im Jahr 2020 gemeinsam 56 Ladepunkte errichten, die im Wesentlichen in der Berliner Innenstadt liegen. Bis 2022 wird die GSG Berlin dann über insgesamt 110 Ladeplätze verfügen. Davon werden mindestens 30 mit DC-Schnellladetechnik ausgestattet sein. Nutzern der Gewerbehöfe, darunter gewerbliche Kunden wie Logistik- und Lieferunternehmen, aber auch Arbeitnehmern mit Privatfahrzeugen sowie Car-Sharing-Firmen wird damit ermöglicht, vollkommen auf Elektromobilität zu setzen. „An unseren knapp 50 Gewerbestandorten arbeiten fast 15.000 Menschen. Wenn es uns gelingt, dass diese per Fahrrad, ÖPNV oder eben mit einem Elektrofahrzeug zur Arbeit fahren, haben wir schon etwas in Richtung klimaneutrale Stadt bewegt“, erläutert Sebastian Blecke, operativer Geschäftsführer der GSG Berlin, und ergänzt: „Angesichts von berlinweit aktuell rund 1.000 öffentlich erreichbaren Ladepunkten können wir mit der Schaffung von 110 neuen Ladepunkten den Ausbau der Elektromobilität deutlich unterstützen.“

Bereits in den letzten Jahren hat die GSG Berlin auf 140 Dächern an 28 Standorten Solarmodule installiert und ist damit der Betreiber Berlins größter Solaranlage: „Durch unsere emissionsfreie Solaranlage reduziert sich der CO2-Ausstoß jedes Jahr um 2.300 Tonnen“, erläutert Blecke. Weitere 780 Tonnen des Treibhausgases sparen die vier energieeffizienten Blockheizkraftwerke auf den Gewerbehöfen Geneststraße, Zossener Straße, Waldemarstraße und Gneisenaustraße ein.