Farbenfroh fängt es mit Einbruch der Dunkelheit in den Berliner Gassen an zu leuchten. Die Straßen, Einkaufszentren und auch Balkone sind vielerorts geschmückt. Auf den Weihnachtsmärkten duftet es nach gebrannten Mandeln und köstlichen Weihnachtsleckereien – es ist klar, schon bald stehen die besinnlichen Tage an und es weihnachtet schon sehr überall.

Natürlich schmücken auch Unternehmen ihre Räumlichkeiten mit Gestecken und Dekorationen, oftmals auch mit Weihnachtsbaum und Kerzen. Dabei stellen nicht nur die Kerzen, wenn sie erst einmal angezündet sind, eine Gefahr dar, sondern vor allem auch die traditionelle Lichterkette am Weihnachtsbaum oder in Girlanden-Optik als Raumdeko.

#1: Auf GS-Zeichen bei Lichterketten achten

Gerade die Lichterkette, die aus dem Vorjahr wieder hervorgeholt wurde oder auch die preiswert neu erworbene, gilt es unbedingt vor Inbetriebnahme zu prüfen.

Als Erstes sollte auf jeden Fall das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) gesucht und gefunden werden, da es als grundlegendes Prüfsiegel gilt.

Doch auch die Packungsaufschrift als auch die Herstellerangaben müssen vollständig und gut lesbar sein.

#2: Lichterketten aus dem Vorjahr auf Schäden prüfen

Sofern die Lichterkette aus dem Vorjahr wieder zum Einsatz kommt, so gilt es auf Kabelbrüche oder kaputte Lämpchen zu achten.

Wenn sich die Kette als defekt erweist, ist unbedingt auf eine Eigenreparatur zu verzichten und die Kette umweltgerecht in einem der großen Elektrofachmärkte abzugeben oder auf einen BSR-Werkstoffhof zu entsorgen.

#3: Mitarbeiter im Umgang mit dem Feuerlöscher schulen

Bevor Gestecke mit echten Kerzen entzündet werden, ist es immens wichtig, etwaige Vorsorgemaßnahmen zu treffen, falls die trockenen Zweige des Gestecks doch einmal Feuer fangen.

Neben dem Feuerlöscher, der ohnehin stets in Reichweite sein sollte, empfiehlt sich die Mitarbeiter auch regelmäßig mit dem Umgang dessen zu schulen. Denn die Sorge diesen falsch zu bedienen bzw. sich erst im Falle eines Feuers damit auseinanderzusetzen, sind denkbar fehl am Platz: gerade einmal eine halbe Minute bleibt Zeit, um im Falle eines Brandes schnell und wirkungsvoll zu löschen.

#4: Auf Rauchmelder, Fluchtwege und Wasserzugänge achten

Ungeachtet des Feuerlöschers ist ein korrekt installierter Rauchmelder sinnvoll. Fluchtwege und Wasserzugänge sind auch außerhalb der Weihnachtszeit stets freizuhalten und müssen erreichbar sein.

Selbstredend ist eine brennende Kerze nie unbeaufsichtigt zu lassen und zu löschen, bevor das Büro verlassen wird.

#5: Im Notfall schnellstmöglich die Feuerwehr rufen

Im Falle eines Falles gilt es die Ruhe zu bewahren und besonnen zu reagieren. Sicher, es zählen die Sekunden – doch das Handeln sollte überlegt und nicht panisch sein.

Sofern das Feuer nicht mehr zu löschen ist, gilt es so schnell wie möglich den Raum zu verlassen und die Türen sowie Fenster zu schließen. In jedem Falle ist so schnell es geht die Feuerwehr zu alarmieren: das ist die 112!

Wir wünschen allen unseren Mietern eine schöne vorweihnachtliche Zeit ohne Zwischenfälle.

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