“Diana – Her Fashion Story” ist das jüngste abgeschlossene Projekt des internationalen Studios für Museumsplanung und Ausstellungsgestaltung Duncan McCauley. Die Ausstellung zum modischen Erbe und individuellen Stil von Prinzessin Diana wurde unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit eröffnet und wird weiterhin mit Begeisterung im Londoner Kensington Palace besucht.

Ausstellung „Diana – Her Fashion Story“, Kensington Palace, London

Doch dieser Erfolg ist kein Zufall. Das interdisziplinäre Expertenteam des Studios arbeitet in jedem Projekt sehr eng mit dem Museums- und Kuratorenteam, um Gestaltung und Inhalt der Ausstellungen und Medienprojekte für die Besucher im Einklang zu bringen.

Und die Besucher wissen es zu schätzen. „Wir arbeiten aus den Inhalten heraus, in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorenteam“ sagt Geschäftsführer Tom Duncan. „Für uns ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein grenzübergreifendes Denken der Ausgangspunkt, um ein neues Projekt anzugehen“ erweitert sein Partner, Noel McCauley.

Geschäftsführer Tom Duncan (links) und Noel McCauley (rechts)

Jedes Projekt nimmt die spezifischen Inhalte als Ausgangspunkt, die sich dann im Laufe des Projekts zu einer individuellen Gestaltung, einer inhaltspassenden Atmosphäre und einer eigenen Identität entwickeln. Ein Beispiel dafür ist der Fairy Tale-Raum in der Ausstellung über Prinzessin Diana, in der die Raumwände mit dem Textilmuster des Hochzeitskleides Dianas bekleidet wurden, um eine stimmige Atmosphäre für die Präsentation von Diana als märchenhafte Prinzessin zu schaffen.

In der Ausstellung „Im Licht von Amarna – 100 Jahre Fund der Nofretete“ (Neues Museum, Berlin, 2012) bestand die gestalterische Geste darin, einen „Sonnenkeil“ als Symbol für die Zäsur der Amarna-Zeit zu integrieren, die gleichzeitig eine prägende, harmonisierende Atmosphäre kreierte.

Ausstellung „Im Licht von Amarna“, Neues Museum, Berlin, 2012

In der Ausstellung im Victoria and Albert Museum „Botticelli Reimagined“ (London, 2016) passte sich die Gestaltung jeden Raumes den ausgestellten Kunstwerken an und setzte das kuratorische Konzept der fortschrittlichen Entdeckung Botticellis im Laufe der Geschichte in abwechselnden Raumgefühlen um – vom Dunklen ins Helle.

Ausstellung „Botticelli Reimagined“, Victoria & Albert Museum, London, 2016

Seit ihrer Gründung durch Tom Duncan und Noel McCauley 2003 hat das Studio in seinem 14-jährigen Bestehen mit kulturellen Institutionen wie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Klassik Stiftung Weimar, dem Deutsche Filmmuseum Frankfurt, dem Jüdische Museum Berlin, der Humboldt Universität u.v.a. zusammengearbeitet und sich allmählich als eines der Referenzstudios in Deutschland für Museumsplanung und Ausstellungsgestaltung etabliert, wie der RedDot Design Award 2016 für „spatial communication“ zur Ausstellung „Botticelli Reimagined“ und die aktuelle Nominierung zum German Award Design 2018 besiegeln.

Doch das Studio leistet mehr als Ausstellungen und Medienproduktionen für kulturelle Institutionen. Es kollaboriert mit internationalen akademischen Einrichtungen, wie bspw. beim Forschungsprojekt „CineMuseSpace“ in Kooperation mit der University of Cambridge, der University of Leicester und der University of Nanjing.

Ansicht Studioraum Duncan McCauley GmbH & Co KG

Interdisziplinär ist auch das Arbeitsteam Duncan McCauleys: Es besteht aus Experten in den Bereichen Architektur, Rauminszenierung, Grafik und Mediendesign, Kunst- und Kulturwissenschaft, Pädagogik, Medientechnik, Medienproduktion und Lichtinszenierung und -planung sowie Verwaltungskräften.

Zum Arbeitsalltag in den GSG-Höfen Adalbertstraße 6 in Kreuzberg gehört der Austausch zwischen Teammitgliedern und den institutionellen Partnern.

Helle, lichtdurchflutete Räumlichkeiten inspirieren das Team und ermöglichen ein harmonisches, kreatives Ambiente. Das Studio ist ein durchgehender Raum, der durch zwei Vorhänge in drei Teile strukturiert wird: Konferenzbereich für Arbeitsmeetings, Verwaltungs- und Managementbereich und der größte Bereich der Gestalter und Architekten, wo die wesentliche kreative Arbeit geleistet wird.

Am Ende des Raumes bietet eine kleine Küche Raum für Zwischenpausen und informelle Gespräche. Eine bestmögliche Umgebung für das Studio, wo es sich seit 2013 Zuhause fühlt.

Text von Duncan McCauley GmbH
Bildrechte: © Duncan McCauley GmbH & Co. KG

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